CAP Basic – Sustainable management of natural resources

CAP Basic - Sustainable management of natural resources



Für die Nahrungsmittelproduktion,
braucht man Pflanzen, Tiere, Sonnenlicht, Boden,Wasser, Mineralien und die richtige Temperatur. Und natürlich die Pflege und das Wissen der Landwirte. In den letzten 50 Jahren mit der Unterstützung
der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Hilfe von Forschung, Technologie und Wissenschaft, waren die europäischen Landwirte sehr erfolgreich bei der Herstellung von genügend Nahrung von guter Qualität zu angemessenen Preisen für uns,
den Verbrauchern. Aber dieser Erfolg hat auch einen Preis. Die intensive Nutzung von Land, Dünger und Pestizide
hat zur Verschmutzung von Luft und Wasser geführt. Intensive landwirtschaftliche Nutzung hat auch
die Fruchtbarkeit des Bodens reduziert. Europas Tier- und Pflanzenwelt
haben auch darunter gelitten das immer mehr Land für die intensive Landwirtschaft
und Nahrungsmittelproduktion benutzt wurde. Der Anstieg in der Tierzucht und der Einsatz
von chemischen Düngemitteln hat auch zum Ausstoß von mehr Treibhausgasen
geführt und somit einem größeren Beitrag zur globalen Erwärmung und des Klimawandels. Aber die Landwirtschaft kann auch
Teil der Lösung dieser Probleme sein. Um ausreichende und nahrhafte Lebensmittel
in der Zukunft zu produzieren, ist die Landwirtschaft abhängig von
sauberem Wasser, fruchtbaren Böden, Artenvielfalt und einem stabilen Klima. Zum Glück haben sowohl Bauern und
politische Entscheidungsträger, manchmal mit Druck von Bürgern, dieses erkannt. Immer mehr Landwirte aus ganz Europa ändern ihre Praktiken, um die Lebensmittelproduktion nachhaltiger zu gestalten. Ich heiße Moritz Schäfer, ich bin 26 Jahre alt. Ich hab letztes Jahr einen Milchviehbetrieb übernommen. Ich nutze meine Flächen in dem ich Futter
für meine Tiere erzeuge. Und zwar auch das Kraftfutter, weil es mir wichtig ist,
das Ich einen geschlossenen Betriebsreislauf habe. Das heißt, Ich erzeuge 100% meines Futters
was Ich auf meinem eigenen Betrieb brauche selbst. Ich bin nicht daran beteiligt das Futtermittel von Übersee oder aus dem Ausland importiert werden. Und das ist mir sehr wichtig. Die Brüder Duijvestein bauen Tomaten an
und dies mit einer sehr innovativen Methode auf dem Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft
mit Hilfe von Erdwärme. Auf den Spuren A.N.J. van den Bos,
nutzt das Unternehmen nachhaltige Methoden um die Energie zu sichern, die benötigt wird
um die Gewächshäuser zu heizen. Die Duijvestein Brüder bohren auf bis zu 2300 Meter unter der Erde um Ihre Installation für Erdwärme zu nutzen. Das heiße Wasser das hochgepumpt wird, wird für die Erwärmung der Gewächshäuser benutzt
ohne Einsatz von Erdgas. Ein zweites Rohr führt das Wasser wieder nach unten
auf das Niveau wo es entnommen wurde. Die Nutzung der Geothermie liefert Energieeinsparungen von mindestens 90% und
verringert die Kohlendioxidemissionen Die Duijvenstein Brüder teilen ihr Know-how
in diesem Bereich mit Studenten und Mitarbeitern der Technischen Universität Delft. Zusätzlich will das Unternehmen sein Wissen mit einem Zukunftsforschungszentrum teilen, das sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich
Energie und Umwelt befasst. Die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen ist eines der drei Hauptziele der neue Gemeinsame
Agrarpolitik, die auch als GAP bekannt ist. Dies wird sichtbar in den kumulierten Zahlungsbedingungen für die Landwirte so wie auch durch einen stärkeren Nachdruck auf Umweltaspekte in Beratung, Innovation und Forschung. Um überhaupt Direktzahlungen zu erhalten,
müssen die Bauern zusätzliche Maßnahmen nachweisen, die über
die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. 30% der Direktzahlungen sind für diese Greening Maßnahmen bestimmt. Darüber hinaus, können Landwirte auf freiwilliger Basis zusätzliche Zahlungen aus den Programmen zur Ländlichen Entwicklung erhalten. Dies sind zum Beispiel Maßnahmen zur Umstellung auf den ökologischen Landbau Masnahmen die den Schutz gefährdeter Tiere, Pflanzen und Lebensräumen oder die Wasserqualität verbessern. die Emissionen von Treibhausgasen reduzieren und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen, In Vendée, arbeiten Landwirte und Imker zur Optimierung der Futterversorgung für die Bienen. Ein CASDAR Projekt eingeleitet von
der CAVACs kooperative hat zum Zweck die Landwirte zu ermutigen ihre Praktiken zu ändern,
um die Bienen zu bewahren. Das Ziel ist nicht, die normalen Arbeitsgewohnheiten
der Bauern vollständig zu ändern. Sondern: einige, kleine Änderungen haben schon
einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt. Zum Beispiel durch die Änderung
der Zusammensetzung des Vegetationsstreifen. Die neuen Praktiken, die durch das Projekt empfohlen werden sind unerlässlich nicht nur für die Erhaltung der Bienen, sondern auch für die Landwirtschaft
und damit für das Wohl der Menschen. Die Auswirkungen der Bestäubung sind riesig. Ohne Bestäubung, hätten wir heute 30% weniger Nahrung auf dem Teller. Landwirtschaftliche Erträge würden viel niedriger ausfallen. Obendrein würde die Qualität der Ernte viel geringer sein. Wegen der Bestäubung, erhalten wir
die besten Samen, die besten Früchte und die besten Eigenschaften unserer Lebensmittel. Ohne Bestäubung, würden es keine Früchte geben.Und ohne Früchte, was sollen wir essen? So ist es sehr wichtig, dass wir uns auf
die Erhaltung dieser Insektenarten konzentrieren. Es gibt eine Menge von Vögeln in Europa, die
sich auf die Agrarlandschaft spezialisiert haben. Sie sind sehr abhängig von Wiesen, von bestimmten Arten von Fruchtfolge auf Ackerflächen, usw. Und da es eine sehr starke Intensivierung im
ländlichen Raum in ganz Europa, und auch gleichzeitig Landaufgabe gegeben hat, haben wir festgestellt, dass diese
sehr spezifischen Arten sehr bedroht sind. Aus dieser Perspektive bemüht Birdlife sich
mit der Landwirtschaft. Für uns ist die Wettbewerbsfähigkeit ist auch sehr wichtig. Wir betrachten die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit im Grunde als die langfristige Fähigkeit der Landwirte
um in Europa zu produzieren. Diese langfristige Fähigkeit um in Europa
zu produzieren ist heute in Gefahr, weil die Umwelt auch durch die Landwirtschaft bedroht wird. Wir sehen, dass sich die Grundlagen
der landwirtschaftlichen Produktion verschlechtern, man tatsächlich die langfristige Fähigkeit
zur Produktion untergräbt. Und damit ist auch die langfristige
Wettbewerbsfähigkeit bedroht. Wir haben Angst, dass das kurzfristige Denken
und die kurzfristigen Gewinne unsere langfristige Ernährungssicherheit
und unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zerstören. Birdlife hält dies für sehr besorgniserregend. ANOG ist die Landwirtschaftliche Naturschutzgesellschaft aus Ost Groningen. Sie ist in drei Gebieten tätig. Alle drei mit
verschiedenen Landschaften und Böden. Ab 2016 wird eine neue europäische Agrarpolitik in Kraft treten. Vom Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft
und Innovation beauftragt, experimentierte ANOG mit 6 neuen grünen Dienstleistungen: 1) Feldränder Bepflanzung für Brutstätten für Vögel; 2) Verschiedene Feldränder Bepflanzungen
für überwinternde Vögel als Nahrungsreservoir; 3) Die Getreidestoppeln unberührt lassen; 4) Der Anbau von vogelfreundliche Nutzpflanzen,
wie Wintererbsen, Luzerne und Lupinen; 5) Brombeerhecken an den Rändern der Felder; Und 6) Anlage von Feuchtgebieten Diese Maßnahmen werden den Lebensraum
von Feldlerche und Wiesenweihe verbessern. Die teilnehmenden Ackerbauern erhalten,
an einem zentralen Verteilungspunkt, die Samen, die sie benötigen um diese Maßnahmen durchzuführen. Peter Mulder aus Muntendam ist einer der Teilnehmer. Er ist dabei, einen Feldrand zu säen
Womit er Lebensräume für Feldvögel bietet. Die feinen Samen sinken tiefer auf den Boden
während die groben Samen oben auf liegen bleiben. Man möchte, dass alles gleichmäßig ausgesät wird. Um sicher zu stellen, dass genügend Lebensmittel zu angemessenen Preisen für
uns Verbraucher zur Verfügung stehen, muss die Lebensmittelproduktion nachhaltiger werden. Eine wachsende Zahl von europäischen Landwirten
sind sich dessen bewusst und sind bereits tätig, entweder durch Verringerung des Einsatzes
von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger oder sogar durch Umstellung zum
Biobauer die komplett ohne Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel arbeiten. Ab 2015 sind alle Landwirte, die finanzielle Unterstützung von der Gemeinsamen Agrarpolitik erhalten, verpflichtet zusätzliche Schritte
zum Schutz der Biodiversität und und nachhaltiger Produktion zu unternehmen. Aber es wird noch mehr Einsatz benötigt werden.
Was können Sie als Bürger und als Verbraucher tun? Werden Sie die Weise wie Sie Lebensmittel
kaufen und konsumieren ändern? Sind Sie bereit ein wenig mehr für Ihr Essen zu bezahlen das dieses nachhaltiger und mit mehr Respekt für unsere Flora, Fauna und Landschaft produziert wird? Möchten Sie mehr Informationen oder
zur Diskussion zu diesem Thema beitragen? Dann gehen Sie auf die Seite: www.caneucapit.eu.

2 thoughts on “CAP Basic – Sustainable management of natural resources

  1. CAP Basic: 3rd video on Sustainable Management of Natural Resources

    http://youtu.be/mMY-FCsdf1o

    Please share with your Networks! This video is part of series of four CAP Basic videos for 'Can EU CAP it?' Project. This 10 minutes video explains the ways in which the new Common Agricultural Policy is helping farmers to make agricultural production more sustainable and to improve the management of natural resources, protect nature and landscapes and combat the effects of climate change. It also shows practical examples of individual farmers and groups of farmers. 

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